5. August 2021 - Rezepte - Autor

Giersch Pesto

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  • Aufwand leicht
  • Vorbereitung 20 min
  • Zubereitung 10 min

Für die meisten Gartenbesitzerinnen gilt der Giersch als lästiges Unkraut. Er ist hartnäckig und man bekommt ihn nicht so leicht wieder los. Warum auch? Er schmeckt im jungen Stadium nach Petersilie und geht dann im Wachstum in einen leichten Möhrengeschmack über. Warum also nicht einfach essen was da ist?

Der Giersch fördert den Stoffwechsel und die Harnorgane. Er gilt als Heilkraut.


Zutaten

  • Basiszutaten:
  • 250 g Gierschblätter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 60 g geriebener Parmesan
  • 100 ml Olivenöl
  • ...
  • Je nach Geschmack:
  • 10 Blätter Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • geröstete Pinienkerne

Vor- und Zubereitung

  1. Den Giersch pflücken und von den Stielen befreien. Ich verarbeite nur die Blätter.
  2. Die Blätter werden nun gehäckselt, auf Wunsch auch gleich der Basilikum.
  3. Die Knoblauchzehen klein schneiden und den Parmesan reiben.
    (Das kann alles auch mit dem Pürierstab in einem Behälter mit allen Zutaten gemacht werden.)
  4. Nun werden alle Zutaten in ein Gefäß zusammengefügt und mit dem Olivenöl bedeckt.
  5. Abgeschmeckt wird alles mit Salz und Pfeffer.
  6. Am Ende können Pinienkerne noch geröstet und hinzugegeben werden.

Bei den Zutaten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe bereits Varianten mit Sonnenblumenkernen oder auch Walnüssen probiert.

Pesto kann im Kühlschrank in Verschlussgläsern aufbewahrt werden.

Es schmeckt sehr gut zu Pasta und kann durchaus auch als Brotaufstrich genutzt werden.

Rezept von Nadine Albrecht