16. November 2021 - Beiträge - Allgemein - Autor

Susanne Vollmer spricht über das Atmen – Mehr als nur Luft holen

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Am 16.11.2021 heißen die Landfrauen Möglingen-Asperg Susanne Vollmer, Heilpraktikerin aus Stuttgart-West, herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist gut besucht, selbstverständlich unter Einhaltung jeglicher „Corona-Maßnahmen“.

Ute Ullrich eröffnet den Abend und übergibt an Susanne Vollmer.

Es soll an diesem Abend um das Atmen gehen, Übungen können wir mit der Mund-Nasen-Schutz Maske nicht machen.

Die Atmung ist ein Wunderwerk!
Wo wir 3 Wochen ohne Nahrung, 3 Tage ohne Wasser überleben können,  können wir nur 3 Minuten ohne Sauerstoff überleben.

Die Atmung verbindet uns mit der Umwelt!
Wir atmen alle die gleiche Luft – ob mit unserem Freund oder mit unserem Feind.

Die Anatomie der Atemwege unterscheidet zwischen den luftleitenden und lufttauschenden Organen.
Wir  ertasten gemeinsam unsere Luftröhre und spüren auch die Wirbel an der Luftröhre.

Die eigentliche Energie gewinnen wir durch das Atmen. Auch trainiert das aktive Ein- und Ausatmen die Bauchmuskeln.
Wir machen allein 900 Atemzüge die Stunde.

Wir fahren fort mit einigen Atemübungen. Wir richten die Konzentration auf die Atmung.

Was können wir sehr einfach und jederzeit machen um unser Bewusstsein zu schärfen und auch mehr Ruhe finde?

Übung 1: „Sich des Atmens bewusst werden“

  • In bequemer Kleidung hinsetzen oder stellen
  • Augen schließen und Atem Rhythmus beobachten
    -> bewusst werden
  • eine Hand oder beide Hände auf den Bauch und die Bewegung
    spüren
  • Denken Sie beim Einatmen EIN ” und beim Ausatmen AUS
  • Dauer: fünf bis zehn Minuten

Übung 2: „im Viereck Atmen“ – Eine Atmung mit Atempause

  1. In bequemer Kleidung hinsetzen oder stellen
  2. Tief einatmen , dabei bis 4 zählen
  3. Atem anhalten , dabei bis 4 zählen
  4. Ausatmen , dabei bis 4 zählen
  5. Atem anhalten , dabei bis 4 zählen
    -> Stellen Sie sich während des Atmens und Zählens ein Viereck vor ,
    das Sie einmal komplett umrunden
  6. Dauer: Beginnen mit 2 – 3 min, dann steigern bis 5 – 10 min

Diese Übung hilft den Geist zu entspannen, sich auf eine Aufgabe oder Ziel zu fokussieren
und senkt den Stresspegel ; diese Übung kann man ideal beim Gehen machen

Übung 3: „Wie atmen uns zum Leuchten bringt“
Dr. Shioya, bekannt aus seinem Buch „Der Jungbrunnen des Dr. Shioya“. Den Erzählungen nach, hat diese Atemtechnik dem Autor – nach kränklicher Kindheit – ein langes Leben beschert.

  1. Drei tiefe Atemzüge zum ankommen
  2. Tief einatmen , dabei sich vorstellen , dass gleichzeitig über den Scheitelpunkt
    Licht eingeatmet wird
  3. Atem anhalten , dabei vorstellen , wie diese Licht Luft Energie in alle
    Körperzellen gelangt
    Denken Frische Energie und Licht strömt in meine Zellen . Das Licht bringt
    meine Zellen und mich zum Leuchten
  4. Ausatmen:
    Denken alle verbrauchte Energie geht jetzt aus meinem Körper
  5. Kurzer Zwischenatemzug
    -> von Vorne beginnen
  6. Kurz nachspüren

Dauer: mit fünf solcher Atemzüge beginnen, mit einiger Übung bis 25 Atemzüge steigern
Variante : Das Licht in Organe Körperregionen schicken Diese Übung wirkt anregend und belebend möglichst morgens ausüben

Übung 4: „Wechselseitige Atmung (Nadi shodhana)“

  1. Ausatmen
  2. Zeige und Mittelfinger an die Stirn legen
  3. Rechter Daumen verschließt rechtes Nasenloch
  4. Langsam einatmen durch linkes Nasenloch
  5. Linkes Nasenloch mit Ring oder kleinem Finger verschließen
  6. Atem anhalten
  7. Rechtes Nasenloch wieder öffnen Daumen löst sich
  8. Langsam ausatmen
  9. Wieder von Vorne mit diesem Nasenloch beginnen

Mindestens fünf Runden
Anfänger auch ohne Anhalten , dann auf 4 einatmen , auf 8 anhalten auf 8 ausatmen
Fortgeschrittene: auf 4 einatmen , auf 16 anhalten , auf 8 ausatmen

Was können wir sonst noch tagsüber tung?

  • Gähnen – Ein längere Ausatmung wie Einatmung begleitet von einem Seufzer oder leisem Haaa
  • Mit dem Atem runter kommen (die Ein- und Ausatmung so langem werden lassen, dass nur noch 3-5 x pro minute geatmet wird (Regenaration)
  • Singen
  • Lachen !! – es trainiert nicht nur die Atemmuskeln, es entspannt auch unsere Gesichtszüge und auch im Sinne von „Body-to-Brain“ nimmt auch die Stimmung

Die Referentin endet mit einem Witz und bringt uns alle herzlich zum Lachen.

Liebe Frau Vollmer, vielen Dank für den lebendigen Vortrag, sie haben uns abtgeholt und geben uns interessante Fakten aber auch lebensbereichernde Übungen mit. Dankeschön!

Ein Artikel von Nadine Albrecht

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